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Rennbericht Schleizer Dreieck vom 11.06.2011 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Evi Schuster   
Dienstag, den 21. Juni 2011 um 03:25 Uhr

Und weiter ging es zur 3. Veranstaltung der Königsklasse vom 03. bis 05. Juni 11 nach Schleiz. Für das Wochenende auf der thüringischen Naturrennstrecke war bestes Wetter angekündigt worden. Und gleich vorweg: es war super. Mensch und Tier kamen aus dem Schwitzen nicht mehr heraus.

Da ja am 2. Juni Feiertag war, reisten schon viele Fahrer an diesem Donnerstag an. In aller Ruhe konnte jeder sein Equipment aufbauen und sich auf das freie Training, das dieses Mal bereits am Freitag Nachmittag aufgerufen wurde, vorbereiten.
Einige Gaststarter aus dem Junior Cup und der IDM wollten bei uns Trainingskilometer für das IDM-Rennen sammeln.
Lenno Huthmacher war schon ganz gespannt, wo er im Vergleich zu den IDM-Cracks steht. Und sollte bei den 250ern wieder Frank Koch die Rennen für sich entscheiden? Konnte bei den 500ern endlich jemand Othmar Atzmüller Paroli bieten?
Wolfgang Bräuer, der sich dies für Schleiz fest vorgenommen hatte, musste bereits im Vorfeld krankheitsbedingt absagen.

Endlich war es soweit und „the voice of Schleiz“ machte die Aufrufe zum freien Training. Ganz schnell wurde hier klar, dass einer kaum zu schlagen sein dürfte: Michael Ecklmaier aus der IDM auf seiner 125er Kit-Honda. Er brannte Zeiten in den Asphalt, die keiner mitgehen konnte. Und dies wiederholte er in allen Trainingseinheiten.

Manche Fahrer hatten bereits am Freitag und Samstag mit technischen Defekten zu kämpfen. Ich glaube, Franz Schwaiger, unser österreichischer 250er Fahrer, war so begeistert vom Fehlverhalten seiner HONDA, dass er sie schon wenige Tage später zum Verkauf anbot.
Franz, kann das Dein Ernst sein?????

Im zweiten Zeittraining erwischte es dann ganz besonders „Mehli“. Er hat sich bestimmt wie ein Rodeo-Reiter gefühlt, der vom Pferd fällt, als ihn seine 500er abwarf, und er sich dabei auch noch verletzte. Das Schlüsselbein!
Und wieder ein Konkurrent weniger für Othmar.
Rolf Becker war im Training nicht mit der Leistung seiner V4 zufrieden. Als er später alles überprüfte, stellte er einen gebrochenen Kolbenring fest. Schleiz hatte sich somit für ihn erledigt. Der nächste Konkurrent für Othmar musste aufgeben.

Bei den 250ern hatten etliche Fahrer mit der Technik zu kämpfen. Jens Bebiolka stellte die Aprilia wieder in den Anhänger und holte seine Honda heraus. Auf die war Verlass.

Mit einem stark dezimierten Feld (7 Fahrer fehlten verletzungsbedingt oder wegen technischen Problemen) ging es dann bei sehr warmen Temperaturen am Sonntag an den Start. Ein Wellenstart war angesagt. Aber hoppla, was war das? Jac hatte den Aufruf nicht gehört und kam viel zu spät in die Boxengasse. Als gewiefter Holländer wartete er aber nicht an der Boxenausfahrt an der roten Ampel. Nein, er fuhr einfach entgegen der Boxengasse von hinten auf die Strecke und stellte sich auf seinen Startplatz. Gut, dass er wusste wo der war, denn schon ging die Ampel an.
Was soll ich sagen, einer fängt an zu zucken und fast alle machen es nach. Beinahe alle Fahrer aus den ersten beiden Reihen haben einen Frühstart verursacht, über den danach noch viel diskutiert wurde.
Absolut verdienter Sieger bei den 250ern war dann auch Mario Lindner, der beim Start die Ruhe selbst war. Bei den 500 hieß der Sieger einmal mehr Atzmüller. Der König des Rennens war aber auf seiner 125er Michael Ecklmaier. Mit einer 1.346 deklassierte er das komplette Feld. Und Lenno weiß nun, dass er noch ordentlich Arbeit vor sich hat, um in der IDM mithalten zu können.

2. Rennen, 2. Glück? Auch hier gab es Probleme beim Start. Die Ampel war bereits an, als alle Fahrer aus der Warm-up-lap kamen. Plötzlich gingen die Lichter aus und das hieß Start, den nicht alle so wahr genommen hatten. Nach tollem Rennen hieß bei den 250ern erstmals der Sieger Franz Wittmann. Er hat sich riesig über seinen Sieg gefreut. Und bei den 500ern wird es schon langsam beängstigend: schon wieder war Othmar Atzmüller der Sieger. Gott sei Dank fährt Michael Ecklmaier außer Konkurrenz mit. Denn auch im zweiten Rennen hat er eine Dominanz gezeigt, die unglaublich war. Lenno blieb wieder nur der zweite Platz.

Zum Schluss wünsche ich allen Verletzten eine gute Besserung und eine schnelle Genesung.

An die Österreicher habe ich noch zwei Bitten:

- Franz, verkaufe sie nicht! Bleib uns erhalten.
- Wolfgang, werde ganz schnell wieder gesund, damit sich Othmar anstrengen muss.

Evi Schuster

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 21. Juni 2011 um 03:27 Uhr
 

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