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GP of JAPAN: STARKES COMEBACK AUFS PODIUM PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Peter Schulte Wien   
Montag, den 12. Oktober 2015 um 09:55 Uhr

Unser Mitglied Jonas Folger krönte seine konstant starke Form am Sonntag in Motegi mit einem starken zweiten Rang bei extrem schwierigen Bedingungen.
 
Ein Wetterumschwung während der Nachtstunden brachte den Zeitplan für den Renntag gehörig durcheinander.
Zunächst mussten Teams und Fahrer lange Zeit warten, bis endlich das Warm Up abgewickelt wurde, bevor die Renndistanz wegen der Verzögerungen auf 15 Runden reduziert wurde.

Folger 1
 
Folger zeigte bereits im verregneten Warm Up mit der drittschnellsten Rundenzeit, dass er sich auf nasser Piste sehr wohlfühlt und für alle möglichen Bedingungen für das Rennen bestens vorbereitet ist,  was aufgrund der starken Trainingsleistungen mit dem zweiten Startplatz schon eindrucksvoll bewiesen war.
Der Grundstein für den zweiten Rang im Rennen war ein mustergültiger Start, dank dem der Kalex Pilot für einige Runden die Konkurrenz anführte, ehe er vom späteren Sieger Johann Zarco überholt wurde. 

Folger3


Übrigens wurde der Franzose an diesem Wochenende zum Moto2™ World Champion 2015 gekrönt. Dank der 20 Punkte für den heutigen zweiten Platz hat sich Folger in der Gesamtwertung um eine Position verbessert und
liegt bei drei ausstehenden Rennen auf Rang fünf.

Folger2


 
"Zunächst Gratulation an Johann zum Gewinn der Weltmeisterschaft. Er hat sich den Titel dank einer starken Saison wirklich verdient.
Doch jetzt möchte ich gleich meine Freude über das heutige Podium zum Ausdruck bringen. Es war ein schwieriger Renntag wegen des langen Wartens bis es endlich losgeht und natürlich auch wegen
der Bedingungen, jedoch hatte ich am Vormittag während des Warm Ups schon ein gutes Gefühl dafür, sowie auch mit dem Motorrad.
Von dem her bin ich sehr zuversichtlich in das Rennen gegangen - ehrlich gesagt, waren das auch meine Bedingungen mit einer nassen Piste bei leichtem Regen.
Mein Start ist dann super gelungen und ich konnte mich gleich an die Spitze setzen; es war ein super herrliches Gefühl endlich wieder einmal ein Rennen anzuführen.
Allerdings hat Johann nach ein paar Runden zügig aufgeholt und konnte zu diesem Zeitpunkt ein höheres Tempo fahren.
Er war viel schneller als ich, weshalb ich keine grosse Gegenwehr leistete, als er mich überholte.
Ich habe zwar versucht mit ihm mitzuhalten, aber dabei hätte ich ein hohes Risiko eingehen müssen und deshalb entschloss ich mich eine sichere Gangart zu wählen.
Schliesslich waren es sehr wichtige und wertvolle Punkte für die Meisterschaft, sowie es auch eine tolle Sache ist, auf das Podium zurückzukehren.
Vielen Dank an mein Team, die einen super Job an diesem Wochenende erledigt haben. Darüber hinaus werden wir immer konstanter und steigern uns mit jedem Rennen.
Nach diesem grossartigen Wochenende freue ich mich nun schon auf die nächsten Rennen."

Fotoquelle: © AGR Team

 
Vorstellung der neuen Suter 500 V4 Zweitaktmaschine PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Peter Schulte Wien   
Freitag, den 09. Oktober 2015 um 10:40 Uhr

Am 29.09.2015 bin ich zur Präsentation der neuen Suter 500 nach Dübendorf/CH gefahren.  
Es waren ca. 300 geladene Gäste anwesend, unter ihnen viele ehemalige GP-Fahrer und mehrere Weltmeister:
Wayne Gardner, Freddy Spencer, Luca Cadalora, Phil Read, Luigi Taveri, Christian Sarron.
Nach den Interviews der Weltmeister wurde die Suter V4 präsentiert – ein Meisterwerk!


Daneben waren zu sehen: Der Motor der V4, sowie weitere von Suter gebaute Motoren, dazu
20 von Suter gebaute Rennmaschinen aller Klassen.
Ein weiterer Höhepunkt war die Enthüllung der zweiten Maschine durch Wayne Gardner, die im Original Rothmans Look von damals lackiert war.

Sutterrotmanns


Anschließend ging es auf´s Rollfeld, wo die Maschine von Eskil Suter, Wayne Gardner und Freddy Spencer vorgeführt wurde.
Neben brachialer Leistung (Wheelies über 200-300 m!) war auch zu sehen, dass der Motor von unten heraus gut geht.


Wayne Gardner ist der eigentliche Organisator der geplanten Serie World GP Bike Legends. Ich sprach ihn an, um auszuloten, ob evtl. ein Lauf bei der IG Königsklasse stattfinden könnte.
Er zeigte sich interessiert und verwies mich an seine Managerin Lisa Shephard, der ich unseren Vorschlag erklärte.
Sie war interessiert und hat sich inzwischen per email gemeldet. Sobald unsere Termine klar sind, sollten wir sie anschreiben. 


Insgesamt war es eine großartige und perfekt organisierte Veranstaltung!

Jürgen Karrenberg

 
Einspritzung beim Zweitaktmotor PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Stephan Grün   
Sonntag, den 27. September 2015 um 19:10 Uhr

Liebe Zweitaktfreunde,


im MOTORRAD, Heft 19 v. 4.9.15 ist ein interessanter Bericht über Aktivitäten der Conti-Gruppe auf dem Zweiradsektor.

U. a. stellt Conti Einspritzanlagen her und ist nach eigenen Angaben weltgrösster Anbieter von Zweitakt-Einspritzungen.
Es wurde dargelegt, dass mit der Conti-Einspritzung der Zweitaktmotor die ab 2016 geltende Abgasnorm Euro 4 besteht.
Man ist sogar zuversichtlich, die Norm Euro 5 ab 2020 zu schaffen. 

Der Zweitaktmotor hat eine Zukunft! 

Wer sich für Einzelheiten interessiert, sollte sich das o. g. Heft besorgen. 

Jürgen Karrenberg

 
Rennbericht Oschersleben PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Peter Schulte Wien   
Montag, den 31. August 2015 um 11:27 Uhr
Spannend, spannender, Oschersleben!
Was für ein Finale der IG Königsklasse 2015.
 
Am 29.08. und 30.08.2015 fand das Saisonfinale der IG Königsklasse in Oschersleben statt. Wir waren zu Gast bei Heidi Danhoff, welche schon am Freitag vorher zwei Trainingsturns angeboten hatte.
Diese zusätzliche Fahrzeit wurde von vielen Fahrern gerne genutzt um in Schwung zu kommen, die Strecke kennen zu lernen, oder technische Abstimmungen für das Rennwochenende vorzunehmen.
Das Wetter war gut, und wurde sogar noch von Tag zu Tag besser, alle Tage Sonnenschein, und am Sonntag 32° im Schatten.
All diese prima Umstände hatten zuvor dazu geführt, dass das Startfeld bis auf den letzten Platz besetzt war.
Es musste sogar manchen Fahrern abgesagt werden, welche später genannt hatten als die glücklichen 42 Teilnehmer vor Ort.
Und so ging es mit viel Verkehr und Wuselei ins freie Training, und die beiden Zeittrainings am Samstag.
 
Das 500er Feld war mit 8 Startern angetreten. Auch wieder dabei war die neue Ronax 500 mit Benzineinspritzung. Dieses Mal pilotiert von Ron Schönfelder #6. Er wollte wissen wie schnell er und die Ronax sind.
Im Training am Samstag waren es noch eine 1:39,9 und ein Besuch im Kiesbett. Glücklicherweise ohne größere Schäden.
Am Sonntagfrüh gab es dann noch den obligatorischen Düsenwechsel am Laptop und trieb Ron trotz Startschwierigkeiten die Ronax dann schon in 1:38,6 um den Kurs.
Laut Ron noch nicht optimal, aber im Team Ronax war man mit dem Ergebnis trotzdem zufrieden.
 
Ron
 
Schnellster bei den 500er war allerdings der viermalige deutsche Meister Niggi Schmassmann #15 auf einer HARRIS- Yamaha YZR500 V4 mit einer 1:37,8.
 
Nigi
 
Der Führender in der Meisterschaft, Rolf Becker #8, qualifizierte sich ebenfalls auf einer HARRIS-Yamaha YZR500 hinter den beiden mit 1:44,1 Minute. Leider konnte er die Rennen am Sonntag nicht bestreiten.
 
Bei den 250ern ging es um den Meisterschaftstitel zwischen Heinz Scheidt #45 und Andreas Götti #44. Andreas lag realistisch betrachtet, punktemäßig vorne.  Er brauchte nur 5 Punkte aus beiden Rennen.
Dennoch kämpfte Heinz Scheidt, in der Meisterschaft an zweiter Stelle liegend, wie ein Löwe und brannte im Training am Samstag eine super Zeit von 1:39,8 hin.
Dahinter folgten Robert Dehner #38 mit 1:40,2 und dann Andreas Götti, der es mit 1:41,3. scheinbar entspannt anging. Das alles versprach mächtig Spannung für den Rennsonntag.
 
38
 
Das 125er Feld war leider schwach besetzt, obwohl Reiner Scheidhauer #88 immer wieder zeigt, dass man mit einer 125er richtig schnell sein kann.
Er qualifizierte sich mit einer 1:41,2 in der vorderen Hälfte des 250er Felds, und auch vor Moritz Klaus #106 mit einer 1:44,8.
In dieser Klasse fuhr auch Miguel Correia-Laurenco auf einer KALEX Moto3 mit, er war mit seiner Leistung der schnellste des 3er Teams mit 1:39,2 Min. in der Klasse 125/Moto3.
 
Ja, und in der Serienklasse war schon mit größtem Spaß zu rechnen, allein auf Grund der Tatsache dass an diesem Wochenende 22 Fahrer angetreten waren.
Diese tolle Truppe hatte schon am Freitagabend im Fahrerlager jede Menge Spaß und feierte ihren Serienklassen - Gipfel gebührend.
 
gipfel
 
Die Starter waren sehr gemischt, alte Hasen mit viel Erfahrung, aber auch neue IGK Teilnehmer waren dabei. Wie sich herausgestellt hat, hat das hervorragend zusammen gepasst.
Erfahrungsaustausch, gegenseitige Hilfestellung und Unterstützung – so soll Rennsport sein.
Schnellster am Samstag war Björn Steinmetz #235 auf seiner Suzuki RGV 250 mit einer 1:41,5, super dicht gefolgt vom Meisterschaftsführenden Heiko Senkel #226 mit mit 0,2sek Rückstand.
Der Oscherslebenspezialist Jörg Eberhardt #206 sortierte sich mit 1:42,6 auf Platz 3 ein.
Der mit 13 Punkten Rückstand auf Heiko in der Meisterschaft, Boris Pütz #200, erreichte nur die 5. Startposition mit 1:43,9.
Da musste noch etwas passieren bis zum Sonntag, wenn er die Meisterschaft gewinnen will.
Auch in der Mitte des großen Serienklassenstartfelds ging es rund. 6 Fahrer qualifizierten sich mit nur einer Sekunde Unterschied in den Rundenzeiten. Super eng, Racing und Spannung pur!
 
 
Sonntag – Renntag!
Zwei Rennen über je 12 Runden waren für den Sonntag angesetzt. Zuvor gab es morgens noch ein Warm Up. Und wie sich herausstellen sollte, konnten einige Fahrer die Zeit nutzen um noch ein wenig Speed hier und da zu finden.
Bei den 500ern war die Sache klar. Im ersten und im zweiten Rennen bestätigte Niggi #15 seine Leistung aus dem Qualifying und siegte zwei Mal vor Ron #6 und Ajax Kühn #16. Die acht 500er Maschinen an einem Wochenende gemeinsam in Aktion erleben zu dürfen ist ein absolutes Erlebnis. Vielen Dank an alle Starter und die IGK, die uns an so einem, eher seltenes Ereignis teilhaben lassen. Leider werden es immer weniger Fahrer, die so sündhaft teure Bikes im Renntrimm auf der Strecke bewegen. Die meisten dieser Raritäten stehen bei Sammlern und sagen keinen Ton mehr, umso geiler klingt der Sound der verbliebenen V4- Raketen bei den IGK- Veranstaltungen.   
Mit Sicht auf die Meisterschaft ist es in Oschersleben niemanden mehr gelungen, Rolf #8 punktemäßig einzuholen, weshalb er verdienter Meister 2015 geworden ist. Glückwunsch unserem Urgestein und Mitbegründer der IGK!
Wie erwähnt ging es bei den 250ern immer noch um den Titel. Heinz #45 hat alles gegeben und das erste Rennen gewonnen. Andreas #44 war jedoch nicht untätig. Er kam als Zweiter ins Ziel – und war damit punktemäßig nicht mehr erreichbar. Auch hier: Glückwunsch an den IGK Meister 2015 Andreas Götti! Dritter wurde Robert #38.
 
459945
 
Weiter hinten im Feld wurde ebenfalls alles gegeben, es war viel Spaß dabei, und auch ein bisschen Frust. Wie bei Peter Schulte-Wien #34 zum Beispiel, der mit einem Kolbenringschaden ausgefallen ist. Aber bis zum Beginn des zweiten Rennens war er wieder startklar – beachtliche Schrauberleistung.
 
 
Im zweiten Rennen zeigte Andreas #44 dann nochmal warum er Meister geworden ist, und beendete seine Saison mit einem Sieg, vor Heinz #45 und Robert #38.
Bei den 125er gewann zweimal Miguel #99 vor Reiner #88. Reiner war jedoch schon zuvor in der Meisterschaftstabelle uneinholbar, und ist verdienter und würdiger Meister 2015. Und nochmal:
Glückwunsch zum tollen Saisonabschluß!
 
 
 
 
88
Hier jagt Reiner den Christian #67 vor sich her....
 
Im großen Feld der Serienklasse ging so richtig die Post ab. Umso bedauernswerter, das Björn #235 nicht starten konnte, da er beim Routinecheck einen Riss im Rahmen finden musste, welcher kurzfristig nicht zu reparieren war.
Im ersten Rennen gab es einiges an Durcheinander, da Heiko #228 und Dario Lucente Pipitone #220 einen Frühstart hingelegt haben, dann aber ein paar Meter weiter vorne wieder stehen geblieben sind.
Als es dann wirklich losging, wurde alles etwas durcheinander gewürfelt.
 
Start Serie
 
Noch in der ersten Runde konnte sich Boris #200 an die Spitze vorkämpfen, und das Rennen für einige Runden anführen. So langsam schlossen jedoch Heiko #228, Jörg #206 und Dario #220 auf.
 
Serie Hasseröder
 
Die Rundenzeiten waren extrem niedrig, alle fuhren ± 1:42er. Es gab mehrere engste Zweikämpfe. Irgendwann dann wollte Heiko #228 in der ersten Rechts nach Start Ziel zu viel, und er stützte leider.
Zunächst freie Fahrt für Boris um Meisterschaftspunkte aufzuholen – jedoch fiel er eine halbe Runde später mit Zündungsproblemen aus!
Das hieß also, die Meisterschaft würde sich erst im allerletzten Rennen der Saison entscheiden!
Das erste Rennen beendete dann Dario #220 als Erster.
Er bekam jedoch eine Zeitstrafe auf Grund des Frühstarts, weshalb Jörg #206 vor Sebastian Dreikorn #223 und Ivo Hasnek #222 Pokale in Empfang nehmen durften.
Auch im Feld dahinter war es wieder eng. 4 Fahrer zB. gingen mit nur 4 Sekunden Abstand zueinander über die Ziellinie. Was ein Spaß!
Als dann der Start des zweiten Rennens näher rückte, wurde langsam immer deutlicher, dass Heiko #228 seine Sturzschäden leider nicht rechtzeitig beheben könnte.
Somit gab es für Boris #200 nur ein Ziel: Ausreichend Punkte sammeln und vor allem: Ankommen! Dario #220 legte einen souveränen Start-Ziel Sieg hin.
Dahinter folgte eine enge Gruppe mit Boris #200, Sebastian #223, Jörg #206 und Christian Kühn #214.
In dieser Gruppe gab es unzählige Überholmanöver, was sich auch in den etwas höheren Rundenzeiten von ±1:44 wiederspiegelt.
Da Dario als Gaststarter nicht gewertet wurde, konnte letztendlich konnte Boris #200 volle 25 Punkte sammeln, um die Meisterschaft dann doch noch für sich entscheiden zu können: Gratulation!
 
Somit verabschiedet sich die IG Königsklasse nach einem tollen Jahr 2015, welche glücklicher Weise ohne schwerwiegende Verletzungen abgelaufen ist.
Wir freuen uns schon auf 2016, so spannend, kameradschaftlich und sportlich kann es im nächsten Jahr weitergehen. Wir freuen uns schon jetzt, bekannte und auch neue Fahrer begrüßen zu dürfen.
 
Ergebnisse und die finalen Meisterschaftsstände sind online.
Die Bilder von Dennis findet ihr bei Pixel Race

 

alt

Boris & Ron

 

 

 
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