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Unser Mitglied Jonas Folger feierte am Sonntagabend seinen ersten Triumph in der hartumkämpften Moto2-Kategorie


Der Auftakt in seine zweite Saison in der mittelschweren Grand-Prix-Klasse hätte nicht besser enden können.
Konstant starke Leistungen über die gesamte Dauer des Wochenendes in Katar waren der Grundstein für einen grandiosen Erfolg am Sonntag.
Folger fuhr ab der zweiten Rennrunde bis auf zwei Ausnahmen jeden Umlauf präzise wie ein Uhrwerk im Bereich von niedrigen 2´00 bis 2´00 Mitte.
Nach einem starken Start machte der Kalex-Pilot mit einige Konkurrenten kurzen Prozess und reihte sich an der dritten Position ein.
Während er alleine seine Runden abspulte, stürzte vor ihm der führende Engländer Sam Lowes, 
bevor nach zwei Renndritteln Johann Zarco nach einem technischen Defekt
an seiner Rennmaschine eine haarsträubende Situation zu meistern hatte.

Folger hingegen liess sich durch nichts aus der Fassung bringen und fuhr einen souveränen Sieg entgegen,
seinem ersten in der Moto2-Klasse und seinem dritten insgesamt in seiner Grand-Prix-Karriere.

Folger

Fotoquelle: © AGR Team
 
#94 Jonas FOLGER (AGR Team, Kalex) - Sieger, WM-Position 1.:

"Ich bin überglücklich! Es fällt mir schwer, dieses unglaublich tolle Gefühl zu beschreiben, auch, weil der heutige Sieg doch etwas überraschend kam, ich habe wirklich nicht damit gerechnet. 
Das Rennen hat eine gefühlte Ewigkeit gedauert, vor allem die letzten Runden, als ich in Führung lag.

Ich muss sagen, dass ich heute einen exzellenten Start hingelegt hatte. Ich bin auch ohne Zwischenfälle durch die ersten Kurven gekommen.
Daher war ich bald in der Lage, meinen Rhythmus zu finden und ich fackelte bei den anstehenden Überholmanövern nicht lange herum.
Jedoch musste ich bald einsehen, dass es unmöglich war, Sam Lowes und Johann Zarco zu folgen.
Daher lag mein Fokus darauf, meinen Rhythmus zu fahren und einen Vorsprung auf meine Verfolger herauszufahren.

Meine wirkliche Stärke war heute die Konstanz, aber auch das Motorrad hat einwandfrei funktioniert.
Natürlich war der Reifenverschleiss ein Thema, aber ich konnte damit gut umgehen und habe eben zum Schluss sehr sanft Gas gegeben.
Für die meiste Zeit des Rennens war ich alleine unterwegs und hatte alles unter Kontrolle.
Aber als ich Johann so knapp neben der Boxenmauer fahrend gesehen haben, bin ich leicht erschrocken, denn das hat wirklich beängstigend ausgehen.
Es ist zum Glück alles gut gegangen, doch als ich die Führung übernahm, wurde ich etwas nervös.
Ab diesem Zeitpunkt waren noch sieben Runden zu fahren, eine halbe Ewigkeit also. Schliesslich habe ich das Ding fehlerfrei nach Hause gebracht.
Ich freue mich riesig für mein Team und meine Crew, denn sie haben an diesem Wochenende einen super Job abgeliefert.
Meine Kalex war in Top-Form. In meinem Glücksgefühl würde ich am liebsten sofort nach Austin gehen und gleich das nächste Rennen fahren.
Wegen des Sieges ist die Motivation noch grösser geworden und natürlich möchten wir diese Form unbedingt beibehalten.
Aber nach diesem langen und anstrengenden Wochenende tut eine kurze Pause bestimmt gut.
Zum Schluss noch ein riesengrosses Danke an mein Team und alle Sponsoren für die grossartige Unterstützung.“

Herzlichen Glückwunsch Jonas!