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ERSTER SAISONSIEG JONAS FOLGER PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Peter Schulte Wien   
Sonntag, den 21. August 2016 um 18:26 Uhr

Unser Mitglied Jonas Folger fuhr am Sonntag in Brünn bei extrem schwierigen Bedingungen in einer eigenen Liga und gewann überlegen seinen ersten Grand Prix in diesem Jahr.

Folger Brno
Ein Wetterumschwung brachte am Morgen heftige Regenschauer nach Südtschechien. Das Warm Up war somit die erste Session auf regennasser Fahrbahn. Folger meisterte die Umstellung offenbar am Besten. Die schnellste Rundenzeit nach der letzten Vorbereitung für das Rennen war ein klarer Hinweis für seine Absichten. Der 23-Jährige übernahm auch gleich mit einem atemberaubenden Manöver in der ersten Kurve nach dem Start das Kommando. Folger’s einziger hartnäckiger Verfolger war der Spanier Alex Rins. Doch dieser hatte absolut kein Rezept für die starken Rundenzeiten, die Folger trotz der zum Teil widrigen Bedingungen vorlegte. Dank dem heutigen Sieg gelang ihm der Sprung auf Rang vier in der Punktetabelle. Während sich Folger über seinen ersten Saisonsieg freute - sein fünfter insgesamt - war die Stimmung im Team ungleich überschwänglicher. Dynavolt Intact GP feierte heute den ersten grossen Triumph in der Geschichte des ehrgeizigen Teams aus dem Allgäu.

 

Nach dem hektischen Start in die zweite Saisonhälfte mit zwei Rennen hintereinander, geht die Moto2 Weltmeisterschaft nun in eine zweiwöchige Pause, bevor es am 4. September beim British Grand Prix in Silverstone wieder um Punkte geht.

 

#94 Jonas FOLGER (Dynavolt Intact GP, KALEX), Sieger (WM-Position 4, 108 Punkte):

 

"Ich bin mega-glücklich! Endlich hat es mit dem ersten Sieg in diesem Jahr geklappt, ich freue mich riesig und ich möchte mich auch gleich bei meinem Team und allen Sponsoren für die tolle Unterstützung bedanken. Dieses Rennen zu gewinnen, war aber keine einfache Aufgabe. Es war schon wegen der schwierigen Bedingungen sehr lang. Ich habe vom Anfang bis zum Ende versucht keine Fehler zu machen. Das war allerdings ganz und gar nicht einfach. Trotz des teilweise starken Regens waren unsere Rundenzeiten sehr schnell. Alex (Rins) habe ich lange Zeit in meinem Nacken gespürt. Er hat bis etwa Rennmitte viel Druck ausgeübt. Doch zum Schluss bin ich nochmals viel Risiko eingegangen, um wegzufahren und einen sicheren Vorsprung von vier, fünf Sekunden zu haben. Nochmals einen Dank an das Team, weil wir uns nach dem Warm Up bis zum Rennen hinsichtlich der Regenabstimmung weiter verbessert haben. Auch wenn dieser Sieg unter regnerischen Bedingungen zustande kam, stärkt uns das für die nächsten Rennen. Ausserdem ist es ein grossartiges Gefühl in der Punktetabelle auf Rang vier nach vorne gekommen zu sein. Bereits heute Morgen im Warm Up konnte ich ein gutes Gefühl für die Bedingungen aufbauen. Die Bestzeit war aber bei weitem keine Chaosrunde, sondern ich war eigentlich eher entspannt unterwegs. Jedenfalls war meine Pace sehr stark, das Gefühl mit dem Bike optimal und von dem her bin ich mit dem unbedingten Siegeswillen in das Rennen gegangen. Im Rennen selbst hatte ich ab dem Start mehr oder weniger alles unter Kontrolle. Natürlich hatte auch ich einige heikle Momente, aber das ist normal im Regen. Heute hat einfach alles gepasst. Für die nächsten Rennen müssen wir allerdings hart arbeiten, um auch im Trockenen endlich zu gewinnen. Ich freue mich nun schon auf Silverstone, wo es hoffentlich in dieser Art und Weise weitergeht."

 
5. Rennen - Oschersleben (GER) - 3.-4. September 2016 PDF Drucken E-Mail
Zum zwanzigsten Mal startet die IG Königsklasse in der Motorsportarena Oschersleben.
Zum Jubiläum erwartet uns am Samstag Abend ein riesiges Feuerwerk!
 
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Das Feuerwerk ist nicht direkt im Fahrerlager, wir müssen auch keinen Eintritt zahlen.
Nachdem wir dort letztes Jahr zum zweiten Mal bei Heidi Dannhoff am Start waren, erwartet uns dort dieses Jahr wieder ein tolles Event in absolute entspannter Atmosphäre.
Natürlich können auch wieder freie Trainings direkt bei Heid gebucht werden. Der Zeitplan verspricht viel Fahrzeit und spannde Rennen.
 
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oscherslebenkarte
 
Im Motodrom erwarten wir volle Startfelder.
Wie immer bei Heidi ist die Veranstaltung lizenzfrei.
 
Rennbericht Schleizer Dreieck 2016 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Peter Schulte Wien   
Mittwoch, den 03. August 2016 um 20:22 Uhr

Der Buchhübel ruft und die IG Königsklasse folgt.

Buchhübel perspektive 1


Zum 2. Mal startete die IGK in der Saison 2016 im Rahmen der Internationalen Deutschen Meisterschaft, neben der Superbike, Superstock, Supermono, Sidecar und den Classic Superbikes, so konnte es ein tolles Rennwochenende werden.


Das Fahrerlager war ordentlich gefüllt und um seinen Wunschplatz zu bekommen, hieß es früh da zu sein. Letztendlich konnte jedoch jeder einen schönen Platz finden und sich am Donnerstagabend und am Freitagmorgen bei unseren Freunden vom MSC Schleiz anmelden.


Das klappte schnell und unbürokratisch, so dass wir uns alle auf das erste freie Training am Freitag vorbereiten konnten. Angesetzt war es für 8:25 Uhr, leider setzte kurz vorher Regen ein und die meisten nutzten es nicht. Die Schnellsten beim frühen Nasstraining waren Boris Pütz vor Chris Meyer und Adrian Hähle, alle auf einer Honda RS125. Zum Glück hatte die Superbike IDM viel Fahrzeit für uns eingeplant, so dass wir um 13:35 Uhr noch ein zweites trockenes Training hatten.Training gruppe 1

Training Gruppe 2 1

Bis auf 2 feuchte Stellen in der Stadt Schikane und eine ordentliche Bindemittelspur auf der Schikane auf der Start / Ziel-Geraden, hatten wir hier ordentliche Verhältnisse. Wieder waren es die 125er, die den Ton angaben. Adrian Hähle war hier vor Chris Meyer der Schnellste. Verfolgt wurden sie von Mario Lindner auf seiner Honda RS250, von Ron Schonfelder auf seiner Ronax 500 V4 und Daniel Wolf auf seiner Suzuki RGV 250. So waren unter den ersten Fünf alle 4 Zweitaktklassen der IG Königsklasse vertreten.



Um 17:15Uhr folgte das erste Zeittraining: Hier wurden die Verhältnisse in Bezug auf Leistung zu Rundenzeiten wieder geradegezogen. Schnellster Mann auf der Piste war Ron Schönfelder (Ronax 500)Ron startkurve 1vor Jörg Schölhorn auf seiner ROC Yamaha 500 V4.

Schoelli seitlich 1

Drittschnellster war Mario Lindner (Honda RS250) vor Daniel Wolf (Suzuki RGV250)

283 daniel wolf 1und Adrian Hähle (Honda RS125).


Abends folgte die Fahrerbesprechung zusammen mit den Offiziellen des DMSB. Hier wurde das Prozedere des Wellenstarts geklärt. In Schleiz wird die erste Welle von den 500ern und den 250ern gebildet, in der zweiten Welle starten die 125er/ Moto3 zusammen mit der Serienklasse.




Anschließend haben wir noch kurz über die weitere Saison berichtet, konnten Positives über die Genesung unseres 3. Vorsitzenden Reiner Scheidhauer verkünden und den Dank von unserem Ehrenmitglied Jürgen Karrenberg überbringen, fotobuchder an diesem Wochenende seinen 80igsten Geburtstag feierte und sich sehr über unser Fotobuchgeschenk gefreut hat.
Auch an dieser Stelle nochmals Herzlichen Glückwunsch Jürgen!


Das zweite Zeittraining am Samstag sollte erst um 11:40Uhr starten, so wurde die Zeit am Freitagabend ausgiebig genutzt, um bei einem Bier und einer Wurst vom Grill den Abend gemütlich ausklingen zu lassen.
Am Samstag legten die Meisten noch ein bisschen Speed zu. Die erste Startreihe der ersten Welle wurden von Ron Schönfelder (Ronax 500), Uwe Bärwald und Marcel Mendel (beide Yamaha TZ250) belegt. In der zweiten Startreihe stand Jörg Schölhorn (ROC Yamaha) vor Mario Lindner und Bernd Hermann (beide Honda RS250).
Turbulent ging es auch in der zweiten Welle zur Sache. Letztendlich war unser Lokalmatador Micky Winkler hier der Schnellste, 91 micky winkler 1
gefolgt von Johann Karl auf seiner Eigenbau BHT 125

110 johann karl 1
und Daniel Wolf. Dahinter folgten Miguel Correia-Lourenco , der wegen Problemen mit seiner KTM 125 auf die Moto3 KTM wechselte, vor Adrian Hähle und Björn Steinmetz auf Suzuki RGV.








Das erste Rennen folgte schon am Samstagabend bei sehr guten Verhältnissen.

Start 1 1
Beim Start der ersten Welle kamen Jörg Schölhorn und Marcel Mendel am schlechtesten in Gang, beide wären durchaus Aspiranten um den Sieg gewesen. So blieben ihnen jeweils nur der zweite Platz und die schnellsten Rennrunden ihrer Klassen. Vorne gab Ron mit der Ronax Gas und war auf und davon, bei den 250ern siegte Mario Lindner vor Marcel Mendel und Uwe Bärwald.

start welle 2 1

Die zweite Welle wurde vom vierzehnjährigen Micky Winkler dominiert, der hier vor Heimpublikum einen triumphalen Sieg einfahren konnte. Johann Karl und Chris Meyer folgten nach 12 Runden mit einem großen Respektabstand von über 20 Sekunden!


In der Serienklasse hatten unsere RGV Speziallisten Daniel Wolf und Björn Steinmetz einen harten Kampf, den letztendlich Daniel mit 0,6 Sec Vorsprung gewinnen konnte. Auf dem dritten Podestrang folgte Daniel Kämmerling (Aprilia RS250),

208 daniel kaemmerling gruss 1

der aus der Boxengasse starten musste und so für Verwirrung bei der Zeitnahme sorgte.









Der Sonntagmorgen empfing uns wieder mit gemischten Wetterverhältnissen. So starteten die Superbike Klassen in ihren nassen WarmUp und legten gleich eine üppige Ölspur auf der Start /Ziel- Geraden. Die Beseitigung dauerte so lange, dass unser WarmUp abgesagt wurde und unser Rennen daraufhin verlängert wurde.
So hatten wir viel Zeit unsere Motorräder zum Rennen vorzubereiten und die anderen Rennen zu beobachten.

Am Sonntagabend um 17:00Uhr öffnete sich dann die Boxengasse für unser 2. Rennen.
Eine Stunde vorher fing es an zu regnen, fast alle rückten auf Regenreifen aus. Einzig unser Routinier Jörg Schölhorn sattelte seine ROC Yamaha auf Slicks, wohl in der Hoffnung, dass es schnell abtrocknete. Der Plan ging nicht auf, Jörg musste das Rennen abbrechen.

Auch bei Rennen 2 setzte sich Ron sofort an die Spitze ab, bei den 250ern verfolgten Uwe Bärwald und Peter Schulte Wien den führenden Mario Lindner. In Runde 4 übernahm Uwe die Führung bei den 250ern und Peter folgte auf Rang 2. 2 Runden später kam Jens Bebiolka auf seiner Honda RS250 in Schwung, überholte Uwe und Peter in einer Runde und konnte sich sofort absetzen.
So fuhr Jens ungefährdet seinen ersten Sieg bei der IG Königsklasse ein, Uwe und Peter wechselten noch ein paar Mal die Positionen, aber letztendlich war Uwe an diesem Wochenende der Schnellere.

122 chris meyer 1

In der zweiten Welle zeigte unser Regenkönig Chris Meyer mal wieder, dass ihm die nassen Bedingungen gefallen. Er setzte sich sofort ab und gewann das Rennen ungefährdet mit fast 1 Minute Vorsprung vor Adrian Hähle und Troy Bude auf der Moriwaki Moto3.

Troy Bude 1

In der Serienklasse trafen sich an der Spitze wieder die Aspiranten Daniel Wolf und Björn Steinmetz. Wieder war es Daniel der die Nerven behielt und mit einer Sekunde Vorsprung die Ziellinie überquerte. Auf Rang 3 der Serienklasse folgte unser Serienklasse Urgestein Jörg Eberhardt auf seiner Aprilia RS250Jorki faehrt 1

Da sich die Gerüchte um Hubraumerweiterungen in der Serienklasse leider immer noch halten, hate der als Tabellenführer angereisten Jörg Eberhardt angeboten, seinen Motor zu öffnen.
Bei der anschließenden Überprüfung konnten keine Abweichungen festgestellt werden.

Jorki schraubt

 

Wir behalten uns vor, weiterhin Kontrollen an den Motorrädern der Serienklasse anzusetzen und bitten alle Fahrer Kopfdichtungen bzw. O-Ringe bereit zu halten.

Es stehen nur noch 2 Veranstaltungen an, da lohnt es sich langsam mal einen Blick auf die Meisterschaft zu werfen. In der 500er Königsklasse führt Jörg Schölhorn vor den Ronax Treibern Ajax Kühn und Ron Schönfelder. Gerade Ron holt mit riesen Schritten auf und kann Jörg das Leben noch schwer machen.


Bei den 250ern herrscht noch viel Unruhe in der Tabelle. Durch seinen Sieg in Schleiz fährt Jens Bebiolka als Tabellenführer nach Oschersleben. Hier werden Carsten Schröter und Heinz Scheidt wieder in das Geschehen eingreifen-für Spannung ist also gesorgt.
Bei den 125ern sieht es danach aus als würden nach der Zwangspause von Reiner Scheidhauer, Chris Meyer und Adrian Hähle das unter sich ausmachen. Zur Zeit führt Chris mit 14 Punkten Vorsprung.


In der Serienklasse führt nach Schleiz Daniel Wolf mit 11,5 Punkten Vorsprung vor Jörg Eberhardt. Der ebenfalls sehr schnelle Daniel Kämmerling kann nur noch in die Meisterschaft eingreifen, wenn seine Einsatz Aprilia zuverlässiger wird.
So geht es nach Oschersleben, es wird sehr voll, bitte nennt rechtzeitig, damit ihr nicht auf die Warteliste kommt.

siegerehrung 1

 
Rennbericht Sachsenring 2016 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Ron Schönfelder   
Dienstag, den 05. Juli 2016 um 12:01 Uhr

Rennbericht IGK Sachsenring 02.07.16

Nach Brünn, Nürburgring und Assen stand mit dem Sachsenring die vierte Grand Prix Strecke auf dem Veranstaltungskalender der IGK, und das zwei Wochen vor dem eigentlichen Moto GP- Termin.

Also reiste die Two-Stroke Family und der ein und andere Moto 3 Fahrer an die anspruchsvolle Berg- und Talrennstrecke ins beschauliche Sachsenland. Mit den Moto 3 Startern war wieder einmal viel Nachwuchs im Starterfeld der IGK vertreten.

Leider fing die Veranstaltung mit der Suche nach einem Stellplatz schon mal frustrierend an. Es bewahrheitete sich wieder einmal der Spruch „ Zeitiges Kommen sichert gute Plätze“ oder überhaupt einen Platz im Fahrerlager 1. Das mehr als überfüllte Fahrerlager sollte am Samstag zudem noch einige Stromausfälle erleben. Damit der Beschwerde auch genug. Wer Anmeldung, technische Abnahme und Fahrerbesprechung hinter sich gebracht hatte, durfte dann am Samstagfrüh, pünktlich um 9:07 Uhr, zum Freien Training im Trockenen auf die Rennstrecke.

Lokalmatador Patrick Unger legte auf seiner Aprilia RSW125 mit einer Rundenzeit von 1:32.749 Min. ordentlich vor und musste zunächst Kreise um die Nachwuchs Moto3- Fahrer ziehen, von denen viele den Sachsenring wohl auch nur von der PlayStation kannten und sich erstmal an die blind zu fahrenden Streckenabschnitte gewöhnen mussten.

Pünktlich zum 1. Zeittraining begann der Reifenpoker, denn für Nachmittag war Regen gemeldet. Eine halbe Stunde vor dem Zeittraining fing es an zu regnen, dann hörte es für 15 Minuten auf und kurz vor Beginn des Trainings regnete es erneut, aber nur leicht, so dass die Strecke weder richtig nass noch richtig trocken war. So fuhren einige mit Regenreifen raus, andere gar nicht und manche pokerten auf eine abtocknende Strecke und riskierten es mit Slicks, so auch Jörg Schöllhorn auf seiner Yamaha YZR500 V4. Er fuhr bei abtrocknender Strecke in 1:37.952 Min. die schnellste Runde vor den Moto3- Piloten Toni Erhard und Matthias Meggle.

Der Wetterpoker zahlte sich allerdings nicht aus, denn das 2. Zeittraining fand nach der Mittagspause bei deutlich besseren und vor allem trockenen Bedingungen statt und sollte so die Startaufstellung bestimmen. Bekanntermaßen starten die 125ccm und Moto3 Bikes von den 250 und 500ccm Maschinen getrennt, und hier am Sachsenring sogar vor den 250/500ccm Maschinen.

Und so ging es am Samstagnachmittag mit Wellenstart in das einzige IGK-Rennen des Wochenendes über 17 Minuten +2Runden, welches bei nasser Strecke als WET-Race gestartet wurde.
Die Trainingsschnellsten und somit erste Startreihe im Feld der 125/Moto3 belegten:
1. Patrick Unger – Aprilia RSW125 – 1:32.095
2. Dirk Geiger – Moto3 Honda NSF250 – 1:32.992
3. Oliver König – Moto3 Honda NSF250 – 1:33.100

Foto Trainingsschnellster 125/Moto3 - Patrick Unger (Fotograf Friedemann Dommenz)

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Im Feld der 250/500cc Maschinen hießen die drei Schnellsten:
1. Ron Schönfelder – Ronax 500 V4 – 1:34.092
2. Jörg Schöllhorn – Yamaha YZR500 V4 – 1:35.437
3. Mario Lindner – Honda RS250 – 1:39.801

Foto Trainingsschnellster 250/500cc der Königsklasse Ron Schönfelder

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Das Regenrennen sollte die Karten in der kleinen und auch großen Klasse neu mischen. Ron Schönfelder, der mit seiner Ronax500 den besten Start hatte wurde von Jörg Schöllhorn im Laufe des Rennens bei deutlich zunehmendem Regen abgefangen. Ron legte die Ronax um Haaresbreite im Omega auf die Seite, Jörg konnte Eingangs Start/Ziel, in der sogenannten Queckenbergkurve, einen Vorderradrutscher gerade noch abfangen und gewann das Rennen vor Ron und Ajax Kühn, ebenfalls auf Ronax500.

Foto v.l. Stephan Grün, Sieger Jörg Schöllhorn mit Manager Klaus Petzold

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Nicht gerade als unser Nachwuchs zu bezeichnen, dafür aber unsere Hardcore Fraktion. Mit einer 500er im Regen ist nicht zu Spaßen meinte Schölli.

Foto v.l. Ron Schönfelder, Jörg Schöllhorn und Ajax Kühn

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Im bedauerlicherweise schon als dramatisch zu bezeichnendem, stark dezimierten Starterfeld der Klasse bis 250cc, sei es durch nicht zu behebende techn. Defekte, wie u.a. an Peter Schulte Wien's Bike oder durch wasserscheue Piloten, gröhnte Lokalmatador und Sachsenringkenner Franko Piesner sein Heimrennen mit einem Sieg vor Jens Bebiolka. Beide auf Honda RS250.

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In der Klasse der 125 und Moto3 ging es etwas heftiger zur Sache. Im Kampf um die Spitze stürzte leider Patrick Unger und vergab alle Chancen auf den Sieg bei seinem Heimrennen. Den holte sich mit Chris Meyer auch ein erfahrener 125cc Pilot. Zweiter wurde 125er Neueinsteiger Boris Pütz vor Youngster und Nachwuchshoffnung Adrian Hähle. Alle drei auf Honda RS125.

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Den Sieg in der Moto3 holte sich, nach spannenden Duellen im Training wie auch im Rennen, Oliver König vor Dirk Geiger und Matthias Meggle. Jungs; Ihr wart alle samt Spitze. Da könnte der Nachwuchs der nächsten Generation MotoGP-Piloten stehen. Wer weiß es heute schon. Jonas Folger und Marcel Schrötter standen auch schon auf unseren Siegerpodesten.

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Eine Sonderregelung gab es am Sachsenring für unsere Serienklasse.

Um überhaupt Platz für alle Starter zu haben, haben wir die komplette Serienklasse in das Feld der Moto Lightweight verlegt. In der Moto Lightweight wird hauptsächlich mit Suzuki SV650 gestartet, so gab es ein Revival alter Zeiten aus dem Seriensport, als diese Motorräder in der Klasse 5 gegeneinander antraten. Nachdem Daniel Kämmerling und Vito Ingardia mit der Technik ihrer Aprilia RS250 haderten, waren hier Daniel Wolf auf Suzuki RGV und Jörg Eberhardt auf Aprilia die Aspiranten um den Sieg. So sah die erste Startreihe nach den beiden Zeittrainings aus:

1. Daniel Kämmerling – Aprilia RS250 – 1:39.191
2. Daniel Wolf – Suzuki RGV250 – 1:40.175
3. Jörg Eberhard – Aprilia RS250 – 1:43.545

Ein Kuriosum ist während der Trainings Lightweight / Serienklasse passiert. Wir 2T Racer haben ja oft Angst vor Motoröl, welches von den 4T Fahrern verloren wird. Hier war es leider anders, eine RGV verlor Getriebeöl auf dem letztendlich ein SV 650 Fahrer zu Sturz kam. Der Fahrer ist aber wohlauf! Da in der Moto Lightweight 2 Rennen gefahren wurden, kamen die Starter der Serienklasse ebenfalls in den Genuss dieser 2 Rennen. In die Rennen wurde auch per Wellenstart gestartet, die Lightweight vor der Serienklasse. Daniel übernahm in beiden Rennen sofort die Führung, Jörg konnte ihm aber in Schlagdistanz folgen. Dann hatte Daniel mehr Glück beim Überholen der Lightweight und konnte dann klar vor Jörg und Ivo Hasnek gewinnen. Das zweite Rennen verlief im Grunde ähnlich, bis es nach 4 Runden wegen einsetzenden Regens abgebrochen wurde. Vorne war wieder Daniel vor Jörg, den letzten Platz auf dem Podest belegte Martin Übel. Auf Grund der geringen Renndistanz wird das zweite Rennen nur mit halber Punktzahl gewertet.

Podest Serie 250cc v.l. Jörg Eberhard und Doppelsieger Daniel Wolf (Ivo und Martin fehlten leider bei der Siegerehrung )

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Wer nicht abreisen musste, kam zum public viewing. Zu dem hatte der Vorstand der IGK am Samstagabend ab 19 Uhr in die Box 34 geladen. Bei Freibier und lecker Würstchen vom Grill sah man gemeinsam den Fußballkrimi Deutschland-Italien. Erzählte sich nebenbei, warum es bei einen im Rennen lief oder bei anderen auch eben nicht lief.

Public Viewing, bereits zu vorgerückter Stunde. Nicht alle interessieren sich hier für Fußball.

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Ein Ronax am Grill, das wird nischt :-), fährt doch besser Motorrad, als er grillt.

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Hier begann auch schon die Vorbereitung für unser nächstes Rennen auf dem Schleizer Dreieck. Dort wollen wir eine Fußball Mannschaft stellen, da bei der IDM auf dem Schleizer Dreieck traditionell freitagsabends noch ein Fußball Turnier ausgetragen wird. Gespielt wird auf dem Kleinfeld, 2 x 10 Minuten. So nutzten wir die angeheiterte Stimmung einiger Anwesenden und konnten sie als Spieler gewinnen. Allerdings suchen wir immer noch ein paar ambitionierte Fußballer, bitte meldet euch bei Peter an.

Das Resüme der Veranstaltung; Bis auf den Regen und das über, … überfüllte Fahrerlager war es doch insgesamt eine gelungene Veranstaltung. Unser Dank gilt deshalb besonders unserem Sensationssieger Franko Piesner vom Racingteam Sachsenring, Michael Kahmann sowie dem gesamten Vorstand der IGK, welcher sich um den Ablauf des gemütlichen Abends und der ganzen Veranstaltung bemüht hat! Und wer unseren Vorstand noch nicht kennt..., auf dem folgenden Bild findet ihr ihn.

IGK-Vorstand v.l. Peter Schulte Wien (2.Vors.), Stephan Grün (1.Vors.) und Reiner Scheidhauer (3.Vors.)

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Wir sehen uns in Schleiz. Und wer noch nicht genannt hat, sollte die wenigen noch freien Startplätze nutzen.

Es grüßt Euch

Kathy Schönfelder

 
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