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Rennbericht Sachsenring PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Peter Schulte Wien   
Mittwoch, den 04. Juli 2018 um 20:54 Uhr

Nach unseren Rennen 2013 und 2016 auf dem Sachsenring, ergab sich dieses Jahr wieder die Chance auf der MotoGP Spielwiese zu starten.

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Da die Lärmtage auf dem Sachsenring begrenzt sind, hatten wir nur den Rennsonntag für unser komplettes Programm.



Also fuhren wir nur ein freies Training, zwei Zeittraining und ein Rennen.

Für Kurzweiligkeit war gesorgt: Zwischen den Turns war die Zeit knapp, um die Motorräder perfekt zu richten.
Aber die Streckenführung und das Drumherum ist wirklich etwas ganz Besonderes, so dass es letztendlich eine tolle Veranstaltung war.

Nachdem wir 2016 noch Platzprobleme im Fahrerlager hatten und zwischendurch auch die Stromversorgung Sorgen machte, lief dieses Mal alles wie am Schnürchen, alle hatten Platz genug und der Strom hielt.

Das freie Training wurde von Ron Schönfelder #1 dominiert, der direkt mit einer Zeit von 1:33 klar machte, dass der Sieg in der Königsklasse nur über ihn ging.

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Zweitschnellster war unser Youngster Adrian Hähle, der Patrick Unger auf seiner Hausstrecke auf den dritten Rang verwies.

Auf dem vierten Rang folgte der NEC Moto3 Routinier Patrick Eckert, gefolgt von Carsten Schröter auf seiner TZ250.

Im ersten Qualifying lies Ron wieder nichts anbrennen und war der Schnellste auf der Piste, Patrick Unger zeigte, dass er seinen Heimvorteil nutzen möchte und verwies Adrian auf den dritten Rang. So langsam kam auch Mike Vökt auf der TZ250 in Schwung und folgte auf dem vierten Gesamtrang.

Im 2. Qualiffying bekamen wir prominenten Besuch, unser Mitglied Luca Grünwald nutzte die Chance hier vor seinem Wildcard Einsatz beim Sachsenring GP die Moto3 KTM zu testen und durchbrach als Trainingsschnellster die Dominanz von Ron. Auf dem dritten Rang folgte Patrick Unger vor Patrick Eckert und Uwe Elschner.

Insgesamt waren die kleinen Motorräder auf dem Sachsenring schneller unterwegs, also starteten die GP125 und die SP250 (Serienklasse) gemeinsam mit der MOTO3 in der ersten Startwelle.
In der zweiten Startwelle traten die GP250 und GP500 Maschinen an.

Der Start in das Rennen verlief reibungslos, aber in der zweiten Runde überbremste Jan Clausen seine Yamha TZ250 Ende Start/Ziel heftig und stürzte schwer. Das Rennen wurde sofort abgebrochen, die Rettungskette des AMC Sachsenring funktionierte perfekt und Jan wurde zur weiteren Behandlung ins Medical Center gebracht.
Der Restart erfolgte über eine verkürzte Distanz von 9 Runden.

In der ersten Welle wurde Luca seiner Favoritenrolle gerecht und führte die Gruppe überlegen an.

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Einen extrem guten Start in der Welle 2 erwischte Christian Vorsmann #67 mit seiner Honda RS250 und ging als erster GP250 Fahrer in die erste Runde.

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In allen Klassen gab es tolle Fights, wir sehen hier die SP250 Serienklasse im Omega.

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Letztendlich siegte Luca überlegen, seine Rundenzeit von 1:30 blieb unangetastet. Wir drücken Luca für seinen Gaststart in der Moto3 WM die Daumen.

Es folgte souverän Patrick Unger vor Adrian Hähle und mir, einem Respektabstand von 10 Sekunden unsere Moto3 Starter Patrick Eckert und Florian Weiß, die auf dem Zielstrich nur um einem Wimpernschlag voneinander getrennt waren.
Mit im Schlepptau hatten sie den Dritten der GP125 Klasse, Sirko Wache, der mit nur einer halben Sekunde Rückstand den Logenplatz im Fight der Moto3 hatte.
Trotz dem, um 20 Sekunden zeitversetzten Start, folgte jetzt schon Ron Schönfelder auf der bärenstarken Ronax 500 gefolgt vom Sieger der GP250 Klasse Mike Vökt und dem gut aufgelegten Uwe Elschner auf seiner Yamaha TZ400 V2, der sich einen sehenswerten Fight mit Mike lieferte.

Auf den Plätzen in der GP250 Klasse folgte Othmar Atzmüller und Chris Meyer. Chris konnte gegen Rennende den Blitzstarter Christian Vorsmann, welcher mit der ehemaligen Honda RS250 von Bernd Hermann fuhr, überholen.
Bernd Hermann ist mittlerweile in die GP500 Klasse umgestiegen und musste sich nach rundenlangem Fight, letztendlich hinter der Ronax500 von Ajax Kühn als Vierter einreihen.

In der Serienklasse siegte, unter dem Jubel seiner extra angereisten Eltern, Christof Schäfer.
Beim ringen um den zweiten Rang konnte sich letztendlich der Jungspund Martin Koller vor unserem Routinier Thomas Wöhleke durchsetzen. Alle drei bewegen seriennahe Aprilia RS250.

Hier auf dem Podium finden wir die Sieger der Klasse GP125:

Auf Platz 1 Patrick Unger (Aprilia), gefolgt von Adrian Hähle (Honda) und Sirko Wache (KTM)

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Alle drei Motorräder wurden perfekt von Motorrad Unger vorbereitet.
Schon dadurch wird deutlich, wie sehr Motorrad Unger dem Rennsport mit unseren geliebten Zweitaktern verbunden ist.
Aber die größte Sportlichkeit zeigt sich erst, wenn es mal nicht rund läuft und Sportler schwer verunglücken.
Patrick Unger zögerte keine Sekunde und bot uns sofort seine Hilfe an, um sich um den verunfallten Jan Claussen zu kümmern.
So konnten wir Jans Wohnmobil bei Motorrad Unger unterstellen und Patrick brachte Jan die nötigen Sachen ins Krankenhaus.
Jan selber ist auf dem Wege der Besserung, auf ihn warten noch zwei schwere Operationen in der Orthopädie in Heidelberg.
Wir wünschen schnelle und komplette Genesung und freuen uns sehr, ihn bald wieder in unserem Kreise begrüßen zu dürfen.

Bis Dijon,

Euer Peter

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 08. Juli 2018 um 11:59 Uhr
 

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